Man sollte viel mehr "Meer" sagen…

… und viel weniger von diesen Dingen tun, die wie kleine Schottersteine am Herz reiben. Mehr in Augenblicken baden, sich ruhig auch mal daran verschlucken und einfach noch ein bisschen mehr Leben leben. Möglicherweise ist es nämlich völlig unwesentlich, was sich gehört. Was dann?

Und während ich so hin und her denke und Musik in kleinen Achten durch meinen Kopf hüpft, stelle ich fest, wie viel Halt eine Kaffeetasse manchmal bietet.

Vielleicht gehen wir ein paar Schritte nach draußen, meine Kopfgedanken und Bauchgefühle und ich, das kann ja nicht schaden, und ich denke “Diese Sonne-und-viel-Wind-Sache ist genau mein Ding!” und “Wer sagt denn eigentlich, wie das Leben zu sein hat”?

Du hast gesagst “Ich nehm dich dann einfach mit” und wir wissen, das sind nur Worte und trinken noch einen Schluck und noch einen und na gut, einen noch… so jung kommt man ja nicht mehr zusammen, weißt du?

Vielleicht weiß man irgendwann sowieso viel zu viel und das macht alles ein wenig schwieriger und das Herz wird ein kleines bisschen müde. Aber es sieht süß aus, mit seinen Augenringen. “Gebraucht” steht darauf, und “Benutzungsspuren, aber sonst tadelloser Zustand, voll funktionsfähig”. Vielleicht findet es später mal jemand, auf dem Flohmarkt, in der Interessante-Dinge-Grabbelkiste. Das möchte ich lieber als alles Andere.

Mein Halstuch flattert im Wind und ich denke “Hey… das ist schon alles okay so.”

Und vielleicht ist es das auch.

Alles.

Okay.

 

 

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