Und manchmal, heute, …

Deine Hände spielten mit dem Feuerzeug, deine Zunge mit deinen Lippen und der Sonnenuntergang spielte Verstecken in deinen Augen.  Wir musterten uns mit verstohlenen Blicken, kicherten verlegen wie man das früher so machte und ich glaube, ich redete ziemlich wirres Zeug. Wovon du sprachst weiß ich nicht mehr so genau, weil ich zu sehr damit beschäftigt war, wie hypnotisiert an Dichküssen zu denken.

Ein wenig Reden und Wein, Dentischvollkrümeln und Übernachbarnlachen später war alles noch ein bisschen besser und mehr Sommer im Kopf und in den Händen und irgendwie musste ich jetzt nach all dem Wein… ich wollte nicht aufstehen, und war mir auch gar nicht so sicher, ob ich das überhaupt noch könnte, aber… das Leben eben.

Ich kam zurück und dann standest du da… am Fenster… die Augen zum Mond und die Gedanken irgendwo, wo das Glück Flügel hat, und drehtest dich um. Zu mir. Dieser kurze Moment, in dem man überlegt, ob das Herz den nächsten Schlag noch schafft, oder ob man besser doch das Testament vorher… aber alles war plötzlich ganz einfach. Du standest da. Ich stand da. Und es gab nichts Selbstverständlicheres als diesen ersten Kuss…

 

Und manchmal, heute, wenn ich überhaupt nicht damit rechne, sondern einfach so Dinge tue und auf meinem iPod die Shuffle-Taste drücke, stehst du wieder da, am Fenster, die Augen zum Mond und die Gedanken irgendwo, wo das Glück Flügel hat, und drehst dich um…

Advertisements

One thought on “Und manchmal, heute, …

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out / Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out / Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out / Change )

Google+ photo

You are commenting using your Google+ account. Log Out / Change )

Connecting to %s