Mosaikherzpudding.

Kannst du nicht machen, dass ich nicht immer mehr von allem will, was gut war?

Du kannst nicht gegen dich selbst kämpfen.

Wie meinst du das?

Würden wir nicht immer mehr von allem wollen, was gut war, säßen wir noch in Höhlen.

Ohne Licht?

Nur mit Feuer.

Mein Herz macht das so…

In einer Höhle sitzen? Mit Feuer?

Ja, und es geht jagen. Manchmal.

Fängt es was?

Nein. Aber dann und wann _findet_ es etwas. Jemanden.

Dein Herz ist Jäger und Sammler?

Nein. Doch. Oder… vielleicht.

Und wenn es gefunden _wurde_?

Malt es Bilder an die Wand.

Solche Höhlenmalereien? Von den Menschen, die darin wohnen?

Eher präzise Wegbeschreibungen. Zur Bruchstelle.

Oh, die vielbesagte Sollbruchstelle.

Nein, nein, jedes Mal eine andere.

Und dann? Dann klebst du alles wieder zusammen?

Nicht jeder kann Karten lesen… aber wenn, dann … ja.

Dann hast du ein Mosaikherz?

Ja. Geklebt. Und bunt. Dunkelbunt.

Aber es schlägt doch noch…

Und wie.

Dann koch ihm Pudding.

Was??

Herzpudding.

Herzpudding…

Wenn du ganz leise bist, kannst du dein Herz nämlich nach warmem Vanillepudding rufen hören.

Geht’s dir gut?

PST!

(Kaffee?)

(Geht’s dir denn jetzt besser?)

Es ging mir nie schlecht. Ich wollte nur nicht mehr wollen.

Und – willst du jetzt nicht mehr?

Doch.

Dann ist alles gut. Kaffee!