Für nachher. Für jetzt.

Es sind diese Tage, die einfach rundherum perfekt sind.

Die Sonne scheint, man hält den Kopf gegen den Wind und atmet tief durch. Alles fühlt sich federleicht an und jeder Augenblick ist genau richtig, so wie er ist, und alles schmeckt nach Weißwein und sommerreifen Pfirsichen.

Und während man da so sitzt und literweise Wärme das Herz überflutet, merkt man, wie sich die Nackenhaare in einer düsteren Ahnung aufstellen und scheinbar grundlos fröstelt man ein bisschen.

Dann bestellt man sich noch ein Bier, lauscht dem Rauschen der Stadt und dreht den Kopf mit geschlossenen Augen zur Sonne, bis kleine rote Sterne hinter den Lidern tanzen.

Und man saugt jedes Wort, jeden Ton, jeden Moment auf wie ein Schwamm, im Wissen, dass man es brauchen wird, vielleicht schon bald. Im Wissen, dass es so einfach nicht bleiben wird.

Und es blieb nicht so…