Eine Liebeserklärung

Nick Cave jault irgendwas ins Mikrofon und insgesamt war das ein komischer Tag. Und deine Tweets haben es etwas eng werden lassen um mein Herz.

Natürlich wirst du fehlen. Und weißt du auch warum? Weil du du bist. Darum. Darum wirst du hier fehlen.

Aber ich möchte nicht, dass dieses Wissen ein Stein auf deinem Herzen ist. Und ich möchte nicht, dass du das Gefühl hast, hier etwas zurück lassen zu müssen.

Was ich aber möchte ist, dass du weißt, dass du Spuren hinterlassen hast. Tiefe. Dass du Sonne in Herzen geflutet hast, in denen es gerade dunkel war. Und ich bin mir sicher, da für viele zu sprechen.

Du bist Vorbild, Herzenslicht und Wegbereiter. Und kein Wort davon ist gelogen. So viele Sätze hast du geschrieben und so viele haben sich in meinen Kopf gebrannt und helfen seitdem an Tagen wie diesem. Und ich bin mir sicher, auch da für viele zu sprechen.

Du?

Ich habe keine größeren Worte, nur diese: Wir haben dich gern. Und wenn du möchtest, denk jederzeit daran, wie wir deine Hand halten. Denn das tun wir. Jederzeit.

Die dumme Angst

Meist schützt Angst uns vor giftigem Krabbelgetier und davor, die Abendspaziergangsrunde auf der A3 oder im U-Bahn-Tunnel zu drehen. Aber manchmal nimmt sie komische Formen an.
Völlig unvermittelt im Bus, beispielsweise. Weil es vorne links im Hals plötzlich so komisch geschnurpselt hat. Dann denkst du dir, dass doch da außer einigen Muskeln und einer Schlagader gar nichts ist, was schnurpseln kann, fragst dich, wie es sich wohl anfühlt, wenn ein Gerinsel durch so eine Ader gepresst wird und merkst, wie sich eine riesige, kalte, graue Hand auf deinen Rücken legt. Der Puls steigt, die Atmung geht schneller und du weißt, wenn du jetzt nichts tust, wird es Panik. Also schreibst du dem, der dir gerade am nächsten steht, eine Nachricht. Eigentlich willst du “Bitte schreib schnell was, ich versuche gerade, eine Panikattacke zu unterdrücken“ schreiben, entscheidest dich aber für “Na?“ und frickelst am Gurt deiner Handtasche herum. Wenn auf deine Nachricht keine Antwort kommt, schreibst du noch zwei oder drei Anderen, die diese Eigenschaft von dir kennen, ebenfalls ein “Na“ und hoffst, dass sich irgendein belangloses Gespräch ergibt. Weil man Angst vor völlig absurden Dingen nicht so richtig zugeben will und weil du mal gelesen hast, dass du die Angst wie eine Welle über dich hinüber rollen lassen sollst und weil das wirklich ganz gut hilft. Und weil aufschreiben hilft. Und Ablenkung.
Was da im Hals so komisch geschnurpselt hat, weiß ich immer noch nicht. Aber das möchte ich auch gar nicht mehr wissen. Glaube ich.

Die Suche nach dem Grund

Wenn schlimme Dinge passieren, neigen wir Menschen häufig dazu, ein Warum zu suchen. Und begeben uns auf dieser Suche viel zu oft auf einen Weg, der bei uns selbst endet.

Es ist meine Schuld.

Ich hab’ zu viel dies und zu wenig jenes. 

Ich hätte besser…oder lieber einmal mehr nicht.

Ich glaube… das ist oft nicht nötig. 

Wir leben in einer Gesellschaft, die glaubt, alles selbst in der Hand zu haben. Den beruflichen Werdegang, die eigenen Beziehungen, die eigene Gesundheit, die Natur. Möglicherweise haben wir einfach vergessen, dass gar nicht alles in unserer Macht liegt. 

Ich stelle mir das so vor, dass ich jeden Tag eintausendfünfhundert Zettel in genau der Mitte zerreißen müsste. Mindestens jeder zwanzigste wäre schief. Nicht, weil ich mich nicht genügend konzentriere oder man mir zu wenig Kaffee bringt. Sondern einfach so. Weil es eben so ist. Weil Dinge schief gehen. Oder einfach nicht so laufen, wie wir uns das wünschen. Ganz einfach so. Und niemand kann etwas dafür.

Vielleicht fange ich aber auch einfach ganz woanders an. 

Ich war 12, als ich zum ersten Mal mitbekam, dass mit meiner Mutter etwas nicht stimmt. Sie war oft traurig, niedergeschlagen und müde. Dort, im Wohnzimmer meines Elternhauses, begann für mich die Suche nach der eigenen Schuld.

Meine Mutter ist schwerst depressiv. Sie hat nicht diese Art Depression, die durch eine Überlastung oder ein schlimmes Erlebnis entsteht und behandelbar oder in den Griff zu bekommen ist. Sie ging anfangs zu allen möglichen Ärzten, wurde auf alle möglichen Arten behandelt und statt besser wurde es immer schlimmer. Es war nicht erklärbar, nicht fassbar und für ein pubertierendes Kind letztendlich vor allem… eine Frage der Schuld. Sie konnte nicht erklären, was sie hat. Und ich dachte, wenn ich nur besonders lieb bin, wird vielleicht alles wieder besser. Dann zu merken, dass das keinen Einfluss auf ihr Wohlbefinden hat, ließ mich an mir zweifeln, verzweifeln, Mist bauen und mich nachher noch schuldiger fühlen. Ein Teufelskreis. Ihr ging es von Jahr zu Jahr schlechter. Sie nahm irgendwann zu viele Medikamente, und als sie die nicht mehr bekam, trank sie viel zu viel Alkohol. In dieser Zeit passierten schlimme Dinge.

Hätte ich doch dies und jenes anders gemacht, wäre es vielleicht nicht so weit gekommen.  

Ich schwankte zwischen Angst, Wut, Verzweiflung und der ewig quälenden Frage nach dem Warum. Ging zwischenzeitlich selbst zum Psychologen, nahm Medikamente und tat so einige andere Dinge, um meine Wut auf mich selbst und meine vermeintliche Schuld loszuwerden. Und dann sprach ich mit einem ihrer Ärzte und fragte ihn, warum. “Sie kennen Sie doch so gut. Warum?” – “Weil das eben so ist. Weil manche Menschen das einfach haben. Es gibt nicht für alles einen Grund. Das ist eine Krankheit und die kann jeder kriegen. Ganz egal, was er tut.”

Irgendwann traute ich mich, weit weg zu ziehen. Mit schlechtem Gewissen und neuem Mut in den Taschen.

Es gibt nicht für alles einen Grund.

Es gibt so viele Dinge, die sind nicht schön. Aber… sie sind… auch nicht unsere Schuld. Sie liegen nicht einmal in einem Bereich, den wir hätten beeinflussen können. 

Wirklich nicht.

Wisst ihr noch…

…damals, als das hier noch mehr war?

Guten Abend. Mein Name ist Anne und ich vermisse Twitter.

Die meisten von euch werden das nicht wissen, aber es war einmal ganz anders hier. Es war einmal… vor langer Zeit… herzlich, spontan und warm. Es waren einmal Zusammenhalt, Mut und dieses Gefühl, immer jemanden an seiner Seite zu wissen.

Hosentaschenfreunde.

Twitter jetzt ist anders. Große Worte, dicke Hose und im Rücken die Angst, etwas Falsches zu sagen. Twitter heute ist ein bisschen Hetzjagd, ein bisschen Stammtisch und ganz viel Pathos.
Schmöschte das nicht.

Wo gehen wir nur hin?

Abschied von einer Stadt.

Ich stecke mir eine Zigarette in den Mund und gehe barfuß auf den Balkon. Die Fliesen sind kalt. Ich trete in nasse Hängegeranien, die sich am Boden entlang ranken. Rauche. Versuche, in den Wolken Tiere zu erkennen, aber es gelingt mir nicht.
Der Birnenbaum im Hof ächzt unter der Last der beinahe reifen Früchte, ich atme. Das Kind kommt im Sommerkleid zu mir, fragt mich, ob ich traurig bin. Nein. Sie legt sich auf das große, weiße Bett in dem großen, nur mehr behelfsmäßig eingerichteten Zimmer der Wohnung, die mal unsere war. Macht den Fernseher an und kommentiert aufgeregt eine Kindersendung. Ich nicke. Nein, ich bin nicht traurig.
Packe all unsere Sachen in Taschen, versuche, nichts zu denken. Es wird Nudeln zum Mittag geben.
Ich schenke mir ein Glas Prosecco ein. Der Rest von vorgestern. Er schmeckt schal, säuerlich, ein wenig müde. Ich kann mich nicht für eine Musik entscheiden. Alles klingt so falsch. Mein Handy vibriert. Ich schiebe es energisch über den Holztisch bis es gegen  die Wand knallt.
Sage entschuldigend “Ups“ und starre auf meinen langsam abblätternden, roten Nagellack.
Nein. Ich bin nicht traurig.

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Ich hab doch schon alles…

… ich brauch doch nix!“ antwortete meine kleine Omi jedes Jahr erneut, wenn sie gefragt wurde, was sie sich denn zum Geburtstag oder zu  Weihnachten wünsche.
Dabei war “Ich hab doch alles“ gar nicht richtig. Es hätte “Ich hab doch alles, was ich brauche“ heißen müssen und “Alles, was ich brauche“ war für sie nicht viel.

Jedes Jahr neue Hosen, weil die am Bein anders fallen. Eine neue Armbanduhr, obwohl die alte noch funktioniert. Eine neue Wohnungseinrichtung, weil gerade ein neuer Style in der Guckwieschönichwohne abgelichtet wurde. Das wäre für sie alles hausgemachter Unsinn gewesen. Obwohl  sie es sich hätte leisten können.

Macht es uns denn eigentlich wirklich so glücklich, uns über einen Lifestyle zu definieren, der uns von Konzernen als “individuell“ vertickt wurde?

Denn es verhält sich ja so: Kauften wir nicht ständig neues Zeug, könnten wir uns mehr qualitativ hochwertige Dinge leisten. Die dann vielleicht viel länger ganz blieben. Und in die von den Produktionskräften  höchstens noch der Hinweis eingearbeitet wird, dass das Essen in der Kantine echt hervorragend war.

Vielleicht denken Sie vor der nächsten Anschaffung einmal ganz kurz an meine kleine Omi.

Wir haben doch schon alles, wir brauchen doch nichts!

“Und was hast du so für Hobbies?“

Im Verlauf des Bewerbungsgespräches fragte mich mein Chef damals, was ich denn so für Hobbies habe. Ich lachte recht laut.

Fünf Uhr dreißig. Der Wecker klingelt. Ich widerstehe dem Drang, das Ding gegen die Wand zu pfeffern nur, weil da kein echter Wecker klingelt, sondern mein Handy. Um nicht versehentlich zu oft auf die Snooze-Taste zu drücken, verknüpfte ich seinerzeit in einem Anfall geistiger Umnachtung das Ausschalten des Weckerpiepens mit dem Lösen einer Mathematikaufgabe.

Ich rechne mit einem offenen und einem geschlossenen Auge “4 plus 7 mal 12“, murmele irgendwas mit Verficktescheißeichkönntkotzenooaahbinichmüde und schleppe mich ins Bad. Duschen, Haare föhnen, schminken, eine zerrissene Toilettenpapierrolle aus dem Abfluss pulen, irgendwas vom Wäscheständer zerren, anziehen und hoffen, dass es kein Bettbezug ist. Was man halt so macht.

Jetzt schnell das Kind wecken (“Mmhhggrrmpf!!!“ – “Nur noch 42x Aufstehen bis zu den Ferien, Schatz!“), frühstücken, Brote schmieren, Obst schnippeln, das Kekskind zum Zähneputzen ermahnen, gucken, dass es zwei zumindest farblich zusammenpassende Socken trägt, die fiependen Meerschweinchen füttern, Tasche für den Schwimmunterricht packen und mit einem Stift im Mund die Zettel ausfüllen, welche man abends vergaß oder genervt zur Seite schob, die aber in der Schule bis heute abgegeben werden müssen. Das Kekskind zur Schule bringen, die zu weit vom Wohnort entfernt ist. Zwei Euro Kopiergeld ins Federmäppchen stecken und im Gehen “Bitte gib die unbedingt heute ab, ja? Dankeee!” rufen, zur Arbeit fahren.

Wenn unterwegs nicht allzu viel Stau war, ist es jetzt 7:56 Uhr. Die folgenden Stunden verbringe ich damit, Dinge zu erledigen, die die Kollegen gerne hätten und Sachen, die der Chef bis gestern braucht, mit Deadlines zu jonglieren und den Hausmeister darüber zu informieren, dass die Alarmanlage der Parkanlage schon wieder defekt ist. Nebenbei mache ich meine eigentliche Arbeit und murmele ein paar Mal “Ja, sicher.”, “Sonst geht’s noch?” und “Der hat ja nicht mehr alle Nadeln an der Tanne!” vor mich hin, wenn gerade mal keiner am Telefon ist. Zumindest hoffe ich das.

Es ist jetzt ca. 14 Uhr. Mal etwas früher, mal zwei Stunden später, aber im Schnitt ist es 14 Uhr. Das Kind muss abgeholt werden. In einem Zeitfenster von 14:50 Uhr bis 15:10 Uhr, weil man sonst vor verschlossenen Türen steht. Ich beeile mich besser und wenn alles so klappt, wie es klappen soll, sind wir gegen 15:30 Uhr zu Hause. Ich lasse erschöpft die Tür ins Schloss fallen. Wie der Tag so war, haben wir unterwegs schon besprochen.

Ich schalte den Laptop ein und bearbeite den Auftrag des Kunden, der dringend fertig werden muss. Meinen inneren Wecker stelle ich auf 17 Uhr. Um 17 Uhr räumen wir gemeinsam das Kekskindzimmer auf und singen dabei laut die Lieder aus “Mimelit, das Stadtkaninchen” mit. Danach noch schnell 110 Quadratmeter Wohnfläche staubsaugen und kochen. Gesund, abwechslungsreich, ohne Fertigprodukte. Selbstverständlich. Kurz vorm gefühlten Hungertod gibt es Abendessen.

Das Kind beknuddeln und zu Bett bringen, den Bildbearbeitungsauftrag des Kunden fertigstellen. “Das ist ein etwas schwieriger Fall, aber Sie kriegen das hin!”.

Ich kriege es hin. Es ist jetzt 21:45 Uhr.

Ich bin müde. Duschen wäre gut. Auf dem Weg zur Dusche zwinkert mir die Waschmaschine verschwörerisch zu und mir fällt wieder ein, dass ich die zwischen 17 und 19 Uhr auch irgendwann angeschaltet haben muss. Moment – war das heute? Ja? Ja. Puh. Glück gehabt.

Wäsche aufhängen, duschen (endlich!), Streichhölzer zwischen die Augen klemmen, ein Glas Wein trinken.

Das Bad geputzt habe ich heute nicht. Meine Fingernägel sind noch nicht frisch manikürt und ich habe kein Formular fürs Finanzamt ausgefüllt. Ich habe kein Geschenk verpackt und keinen Kuchen fürs Schulfest gebacken. Aber manchmal mache ich auch das. Dann ist es 27:12 Uhr.

Und was hast du so für Hobbies?

Wer fühlt, der findet.

Ich stapfe barfuß am Ostseestrand entlang, das Blaugrau des Himmels verschmilzt beinahe mit dem Salzwasserhorizont und hin und wieder schwappt eine Welle etwas höher, als sie sollte. Der Wind ist kühl abends, meine Hosenbeine sind nass. Ich fühle mich komplett hier oben. Zu Hause am Meer. 

Es gibt kein Patentrezept fürs Leben und auch nicht den einen richtigen Weg. Aber ich glaube ganz fest daran, dass es hilft, ehrlich zu sich selbst zu sein.
Wir haben unendlich viele Optionen und immer so viel um die Ohren, aber wir haben nur ein Leben.

Wissen Sie was? “Mein Haus, mein Auto, meine Familie, mein Pferd“, das hat noch nie gestimmt. Es muss “Ich, meine Liebe, mein Leben, mein Glück“. heißen. Das ist so vielschichtig und variabel wie wir selbst. 

Lassen Sie sich nicht erzählen, dass man nur in einer Ehe glücklich wird und Kinder nur in einer Wohnung gemeinsam mit Mutter und Vater vollständige Menschen sind. Glauben Sie nicht, wenn man Ihnen sagt, welche Uhr Sie tragen und welches Auto Sie fahren müssen, welche Musik man nicht hört und was seit gestern keinesfalls mehr auf Ihrem Kleidchenschild stehen darf.

Wissen Sie was?
Scheißen Sie einfach drauf!

Weil Sie nur dieses. Eine. Leben. haben. Verdammt!
Und weil Ihnen die verlorene Zeit später niemand zurückgibt.

(Ich dachte eigentlich, das wisse ja jeder. Aber leider… stimmt das gar nicht.)

Und warum?

Nur für den Kick für den Augenblick?

Ich hab‘ die Überschrift vor Augen und mir brüllt aus dem hintersten Winkel der linken Gehirnhälfte der erste Satz entgegen. Ich bin plötzlich wieder 14, im Radio läuft dieses merkwürdige Lied von Tic Tac Toe, in der Küche macht meine Mutter Kakao und ich denke mir, wie Recht die haben. Ich frage mich, was wir hier eigentlich machen. Und warum. Was das alles soll und warum es nicht mit einem großen Knall einfach aufhören kann.

Vielleicht ist das Schwierigste am Denken die Frage nach dem Sinn.

Jetzt, 16 Jahre später, einige Erfahrungen reicher und mit deutlich mehr Fältchen sitze ich hier zwischen Umzugskartons, Müllsäcken und Chaos, koche dem Kekskind Kakao und frage mich, wann ich es eigentlich gelernt habe, meine innere Stimme auf „mute“ zu stellen. Denn die Frage nach dem Sinn ist nicht wirklich weg. Man hat nur irgendwann begriffen, dass man sie nicht mehr stellen sollte. Kind, Mann, Job… so viel Sinn, der aus jeder Pore fließt. Freunde, Ziele, Selbstverwirklichung. Glück, Träume, Zukunft, das bisschen Unsinn. So viel Sinn überall, den muss man doch sehen!

Und dann darf es nur nicht dunkel werden draußen. Oder ruhig innendrin. Denn all das ist Aufgabe. Und Erfüllung. Und macht Spaß. Aber es ergibt noch immer keinen Sinn.

Freunde

Hallo. Mein Name ist Anne und ich bin ziemlich genau 30 Jahre alt. Seit etwa 23 Jahren mache ich mir Gedanken über Freundschaft, Loyalität und Gerechtigkeit und verzweifele an Menschen. Glaube und vertraue und bin oft enttäuscht.

Freundschaft ist nicht „Dasein, wenn man darum gebeten wird“, sondern „Rüstung überwerfen und kämpfen, besonders dann, wenn es niemand verlangt“. Freundschaft bedeutet Zuhören und Dasein, auch, wenn man etwas einmal nicht versteht. Die Hand auch halten, wenn sie zittert, und das schwarze Gedankenloch mit Zusammenhalt füllen.

Freundschaft bedeutet ein Miteinander ohne Wenn und Aber. Freundschaft ist wie Familie, nur selbst ausgesucht. Und deshalb so kostbar. Und selten.

Danke dir.

Und dir.

Und dir.

Fertig.